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Neujahrsempfang 2017 - Amorbach

Neujahrsempfang der Stadt Amorbach 2017
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Neujahrsempfang hat sich, wie ich finde, zu einem guten Begegnungs- und Gesprächsforum entwickelt, um sich in lockerer Runde über die Ziele für das neue Jahr auszutauschen. Gerade in einer Kommune ist es entscheidend, im Dialog zu bleiben und bei wichtigen Projekten zusammenzuarbeiten.
Auch wenn mit einem neuen Jahr eigentlich nur eine neue Jahreszahl verbunden ist, haben wir uns beim letzten Jahreswechsel dennoch sicherlich alle wieder gefragt, was 2017 bringen mag. Nach einem Jahr voller Krisen und anhaltender Kriege, wie dem Bürgerkrieg in Syrien, der der Zivilbevölkerung immer größeres Leid zufügt, blicken wir sorgenvoll in die Zukunft. Wir alle sehen wohl noch das Bild des kleinen blutüberströmten Jungen vor uns, der mit leerem Blick wie erstarrt in einem Krankenwagen sitzt. Und nach einem Jahr voller Gewalt und immer neuer Terroranschläge hat diese Gewalt auch uns erreicht. Mit den Anschlägen in Würzburg und Ansbach ist der islamistische Terror auch bei uns vor der Haustür angekommen und hat uns tief ins Mark getroffen. Wir alle stehen noch unter dem Schock der schrecklichen Ereignisse der vergangenen Tage des brutalen Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Berlin.
Angesichts der vielen Konflikte wird Zusammenarbeit immer wichtiger, auf kommunaler wie auf nationaler und europäischer Ebene. Doch gerade jetzt gibt die Europäische Union ein schwaches Bild ab. Es fehlt an Gemeinsamkeit, nationale Interessen gewinnen immer mehr die Oberhand. Und was viele im Vorfeld kaum für möglich hielten, ist eingetroffen: Die Briten haben im Juni für den Austritt aus der EU votiert. Der Brexit ist ein Alarmsignal. Und dann noch Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten, welche für die EU und die NATO vor allem nur eines bedeutet: Unsicherheit! Trump im Weißen Haus, Putin im Kreml, Erdogan in Ankara, Rechtspopulisten in vielen europäischen Ländern. Der EU-Führung drohen die Partner auszugehen - mitten in einer historischen Krise der Union. Wir alle hoffen, dass die EU jetzt, wie schon öfter, die Kraft findet, das über 70 Jahre andauernde Friedens- und erarbeitete Wohlstandsprojekt der Nachkriegszeit zu erneuern.

Unsere Aufgabe als Gesellschaft ist es, sich aller Sorgen anzunehmen. Es geht darum, auch in der politischen Debatte immer wieder gemeinsam um die beste Lösung zu ringen, um unser Land, unsere Stadt nach vorne zu bringen. Und dies haben wir auch im vergangenen Jahr in Amorbach vorbildlich praktiziert. Wir haben die Weichen richtig gestellt und auf diesem Weg werden wir 2017 weiter voranschreiten. Ein Schwerpunkt unserer Bemühungen liegt nach wie vor auf Kinderbetreuung und Bildung. Unser Ziel ist es, dass alle Kinder gut gefördert werden und viel lernen können und dass Eltern Unterstützung erfahren, um Beruf und Familie verbinden zu können. Deshalb investieren wir kontinuierlich in Betreuung und Bildung, in die Erweiterung der Kita, die notwendige Weiterentwicklung unseres Schulcampus mit dem Neubau der Mensa. Ich möchte nicht versäumen und auch Frau Pfr. Güther-Fontaine und dem Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde für die Bereitstellung der Räumlichkeiten des ehemaligen evang. Kindergartens für die städtische Kita danken. Durch dieses Entgegenkommen können alle Betreuungswünsche der Eltern zunächst berücksichtigt und der Aufnahmestopp aufgehoben werden. Wenn wir jungen Menschen, jungen Familien Perspektiven bieten, dann hat Amorbach Zukunft.
Für Amorbach ist das zentrale Thema hinsichtlich der Innenstadtentwicklung sicherlich die Reaktivierung der beiden leerstehenden Hotels. Der Bauantrag von S. D. Andreas Fürst zu Leiningen für den 1. Bauabschnitt (Hotel Post) wurde nun bereits im Stadtrat verabschiedet und dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt. Mit der geplanten Maßnahme „Stadthotel“ werden nun zwei Immobilien zu einem Betrieb zusammengefasst. Wir freuen uns auf den baldigen Start und schon heute auf die Neueröffnung zum Start der Unterfränkischen Kulturtage, welche 2018 in Amorbach stattfinden.
Mit Veranstaltungen und Events möchten wir die Kulturstadt Amorbach weiter stärken. Hier wären der Wochenmarkt, Kunst & Krempel sowie die Neuorganisation des Frühjahrsmarktes zu nennen. Sorge bereitet uns die Ankündigung des Landkreises, sich aus der Organisation und Trägerschaft des Kabarettfestivals „Sommerrausch“ zurück zu ziehen. Es ist sehr schade, dass man aus einer solchen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten und bei der Bevölkerung beliebten Veranstaltung aussteigen möchte. Die Stadt Amorbach, das Fürstenhaus zu Leiningen, der Kulturkreis Zehntscheuer und der CCA sind derzeit bemüht, eine Organisationsform zu finden, in welcher dieses kulturelle Flaggschiff des Landkreises mit den hochkarätigen Kabarettisten nicht untergeht.
Viel Arbeitszeit wurde in die interkommunale Zusammenarbeit investiert. Wenn du schnell gehen willst, dann gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, dann musst du mit anderen zusammen gehen. Mit der Odenwald-Allianz gehen 7 Kommunen gemeinsam und haben verschiedene Handlungsfelder thematisiert, diskutiert und teils auch umgesetzt. Die Bemühung einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung auch außerhalb der ärztlichen Dienstzeiten ist uns dabei ein zentrales Anliegen, weshalb wir uns um eine Bereitschaftspraxis am Standort Miltenberg bemühen. Ein weiterer Allianzgedanke konnte in der Beschaffung der Feuerwehrdrehleiter umgesetzt werden. Ebenfalls sollen der Betrieb und der Unterhalt der im Allianzgebiet vorhanden Schwimmbäder neu organisiert werden. Mit der Kommune Weilbach konnte der Allianzgedanke durch die derzeitige Errichtung eines neuen gemeinsamen Grüngutplatzes, der Kooperation im Rahmen der Trinkwasserversorgung sowie der Gewerbegebietserweiterung fortgeführt werden.
Nach mehreren Verhandlungsrunden im Finanz- und Innenministerium bin ich nun zuversichtlich, dass wir mit dem Landratsamt Miltenberg als Rechtsaufsichtsbehörde und der Regierung von Unterfranken als Bewilligungsbehörde bei der Städtebauförderung einen Weg finden, das Projekt „Kulturelles und Soziales Zentrum - Umbau und Erweiterung der Susanne und Joachim Schulz Halle“ dank hoher zugesagter staatlicher Unterstützung endlich auf den Weg bringen können.
Ein weiteres Großprojekt wird uns in den kommenden beiden Jahren begleiten. Die dringend notwendige energetische Sanierung, der Um- und Erweiterungsbau mit barrierefreier Erschließung des Verwaltungsgebäudes kann nicht mehr aufgeschoben werden. Ein Großprojekt, welches ebenfalls 3,2 Mio. € verschlingt. Auch hier musste über die bestmöglichste staatliche Förderung verhandelt werden und es ist uns gelungen, aus dem KIP eine Bewilligung von 1,8 Mio. € zu erzielen. Weitere Förderverhandlungen im Städtebauförderprogramm sind noch nicht abgeschlossen.
Alles keine leichten Aufgaben, die es zu bewältigen gibt. Den vergangenen Haushalt hatte der Stadtrat mit einem Gesamtvolumen von 14, 1 Mio. € verabschiedet und richtet den Blick auf „Prioritäten setzen, Schulden abbauen und investieren“. Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, den Bediensteten der Stadt Amorbach sowie meinem Stadtrat für die nicht leichte ehrenamtliche Aufgabe, für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die sehr gute Zusammenarbeit Dank und Anerkennung auszusprechen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden. Sie alle sind die Steine, die unser kommunales Gewölbe stützen und halten. Die Stärke unserer Stadt machen nicht nur gute Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten, nicht nur gute Bildungs- und Freizeitangebote aus. Vieles, was Amorbach, Beuchen, Boxbrunn, Reichartshausen und Neudorf lebens- und liebenswert macht, geht auf Ihr Handeln oder Ihre Initiativen zurück. Kommune heißt Gemeinschaft – Amorbach, das sind wir alle. Und wenn wir zusammenstehen und gemeinsam wirken, dann können wir, das hat sich gerade in den letzten Jahren erwiesen, große Herausforderungen meistern. Seien wir stolz auf das, was wir erreicht haben. Wenn Sie die Agenda des alten Jahres ins Altpapier werfen, tragen Sie doch das Gute weiter: Erfahrungen, für die Sie dankbar sind; Freundschaften, die Ihr Leben prägen; Begegnungen, die Sie mit neuen Menschen verbunden haben; befriedende Erlebnisse, neue Horizonte und gute Gewohnheiten. Es braucht keine neuen Vorsätze, wenn wir Bewährtes weiterführen, gelebten Werten Sorge tragen, wichtige Beziehungen pflegen, da oder dort weiter dazulernen und gut unterwegs bleiben.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gesundes und gutes von Gott gesegnetes Jahr 2017.

Ihr
Peter Schmitt
1. Bürgermeister
 

Ehrungen beim Neujahrsempfang 2017


Auch heuer konnten wieder verschiedene Mitbürgerinnen und Mitbürger ausgezeichnet werden, welche sich ehrenamtlich für ihre Kommune, für ihre Mitmenschen engagierten und sich um die Gemeinschaft der Stadt Amorbach verdient gemacht haben.

Mike Bauersachs

Mehr tun als die Pflicht, das sieht auch Mike Bauersachs so. Er gehört dem Kulturkreis Zehntscheuer seit 1991 an, war ab 1992 im Vorstand tätig und führt ihn seit April 1997 als 1. Vorsitzender. Unter seiner Leitung als 1. Vorsitzender hat der Verein eine bedeutende Entwicklung genommen. Spendenkampagnen für den Erwerb der Zehntscheuer, erforderliche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten sowie städtebauliche Aufwertung durch die Sanierung der Außenfassade mit Beleuchtung gehen auf sein Konto. Ebenfalls widmete sich Mike Bauersachs der Renovierung und Erneuerung des Innenbereiches mit Veranstaltungs-, Ton- und Lichttechnik. Planung, Installation und Inbetriebnahme lagen in der Hand von Mike Bauersachs, der sein ehrenamtliches Engagement in dieser Zeit in erheblichem Umfang ausweitete. Der Kulturkreis Zehntscheuer betreibt mit einem engagierten Programm seit mehr als 30 Jahren nicht nur die älteste Kleinkunstbühne Churfrankens, sondern hat auch mit Open-Air-Veranstaltungen wie „Amorbach von Barock bis Rock“ und „Sommerrausch“ Maßstäbe gesetzt. Mike Bauersachs zeigt sich verantwortlich für Vorschläge zur Programmgestaltung und Programmplanung, Vertragsverhandlungen mit Künstlern oder deren Agenturen sowie für Marketing und Medienarbeit. Er war Mitbegründer des Kunstnetzes im Landkreis Miltenberg im Jahre 2000, wo er seither ohne Unterbrechung im Leitungsteam mitarbeitet. All diese vielfältigen Aktivitäten sind ein Gewinn für die kulturelle Landschaft in unserer Region und verdienen größte Anerkennung. Ohne Mike Bauersachs wäre die Zehntscheuer Amorbach nicht das was sie heute ist, eine kulturelle Visitenkarte der Stadt Amorbach. Für sein großes Engagement wurde er mit der Goldplakette ausgezeichnet.

Barbara Bauersachs

Barbara Bauersachs gehört dem Kulturkreis Zehntscheuer seit 1991 an. Seit dieser Zeit hat sie sich in außerordentlicher Weise um die Belange des Vereines verdient gemacht. Bei fast jeder Veranstaltung in diesen 25 Jahren war und ist sie anwesend und betätigt sich im Bereich der Bewirtung und Gästebetreuung. Beim Catering ist Barbara Bauersachs nicht nur geschätzte Ideengeberin, sondern auch mit hohem zeitlichem Aufwand an der Ausführung beteiligt. Sie ist die Frau an der Getränkebar, die mit ihrem Charme und ihrer offenen Art allen Gästen und Künstlern ein Gefühl des Willkommenseins vermittelt und nicht zuletzt auch dadurch zum guten Ruf der Kleinkunstbühne beiträgt. Neben dem anspruchsvollen Programm der Kleinkunstbühne veranstaltet der Kulturkreis Zehntscheuer in jedem Jahr einen mehrtägigen Flohmarkt. Die Waren erhält der Verein als Spenden, der Erlös dient dem satzungsgemäßen Zweck der Erhaltung der Zehntscheuer. Nach jahrelanger Mitarbeit hat Barbara Bauersachs seit mehreren Jahren die vollständige Organisation dieser Veranstaltung übernommen. Nicht nur, dass sie während des ganzen Jahres die gespendeten Waren begutachtet und meistens bei den Spendern abholt, sie organisiert auch deren Lagerung, den Transport in die Zehntscheuer, Auf- und Abbau sowie die erforderlichen Helfer. Die Einnahmen sind für die Kleinkunstbühne lebensnotwendig. Das Engagement von Barbara Bauersachs ist für den Kulturkreis Zentscheuer und auch für die Stadt Amorbach äußerst wertvoll und unentbehrlich. Sie wurde mit der Silberplakette ausgezeichnet.

Valentin Kneisel
Herr Valentin Kneisel ist seit 1989, 27 Jahre ohne Unterbrechung, Mitglied der kath. Kirchenverwaltung St. Gangolf und seit 2001 bis heute Kirchenpfleger. Valentin Kneisel ist als Kirchenpfleger immer da, wenn er gebraucht wird, eben „Ein Mann für alle Fälle“. In seiner bisherigen Amtszeit fielen als Baumaßnahmen der behindertengerechten Toilettenanbau an das Pfarrheim St. Benedikt, die Renovierung des Pfarrhauses sowie die im vergangenen Jahr fertiggestellte energetische Sanierung des Pfarrheims an. Valentin Kneisel ist auch zuständig für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen und den Unterhalt im Pfarrheim und in der Kirche. Er trägt mit seiner gewissenhaften, umsichtigen und fürsorglichen Art sehr zur Bereicherung des kirchlichen Gemeindelebens bei. Sein Engagement und seine Motivation sind vorbildlich. Darüber hinaus war er von 1963 bis 2005, nur unterbrochen wegen beruflicher Fortbildungen von 1977 bis 1981, in der Vorstandschaft der Kolpingfamilie Amorbach tätig, dabei von 1973 bis 1977 und von 1995 bis 2005 als Schriftführer und von 1981 bis 1995, somit 14 Jahre lang als 1. Vorsitzender. Seine Bereitschaft zur Übernahme von Ehrenämtern, ohne die Vereine und andere Institutionen nicht ihre wichtige Arbeit erledigen könnten, zeigte Valentin Kneisel auch, indem er kurze Zeit Vorsitzender des Elternbeirats im evang. Kindergarten war und zu einem späteren Zeitpunkt den Vorsitz des Elternbeirats im städt. Kindergarten und der ehem. Mädchenrealschule innehatte. Es ist wichtig, der Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass nicht nur in den Vereinen oder in einem kommunalen Amt viel ehrenamtlich geleistet wird, sondern genauso im kirchlichen Bereich, ohne das eine lebendige Kirchgemeinde nicht denkbar wäre. Herr Kneisel wurde mit der Goldplakette geehrt.
Büchereiteam
Wir leben in einer Zeit, in der das angesammelte Wissen stündlich zunimmt und das, was wir einmal gelernt haben, ein immer kürzeres Haltbarkeitsdatum aufweist. Nur wer informiert ist und seine Kenntnisse erweitert, behält in unserer immer komplexer werdenden Gesellschaft den Überblick. Auf dem Laufenden zu bleiben ist insbesondere am Arbeitsplatz wichtig, gilt aber gleichermaßen für vieles andere, was unseren Alltag ausmacht. Bücher, Zeitschriften und die neuen Medien, sie helfen uns, Informationen zu sammeln und unsere Umwelt besser zu verstehen. Büchereien sind deshalb unverzichtbar. Niemand kann sich all die Medien selbst beschaffen, die er einmal brauchen könnte; jeder steht mal vor einer Frage, für die er eine kundige Auskunft braucht. Fragen, auf die die öffentliche kath. Bücherei Amorbach eine Antwort hat. Seit vielen Jahren stellt sie eine wahre Fundgrube und ein Tor zur weiten Welt des Wissens dar. In den vergangenen Jahren musste das Büchereiteam zwei Umzüge stemmen. Das gesamte Ausleihsystem wurde auf EDV umgestellt. Im Jahr 2014 wurden über 1000 ehrenamtliche Stunden zusätzlich zu den Ausleihtagen geleistet. Das sind Arbeiten, die keiner so wirklich sieht, weshalb wir diese heute ins richtige Licht rücken möchten. Mit großem Engagement und Sachverstand bei nicht gerade üppigem Budget wird ein vielseitiges Angebot bereitgestellt, das den unterschiedlichsten Wünschen gerecht wird. Mit einer Dankurkunde und einem Büchergutschein wurde dem Büchereiteam, federführend Regina Waldeis, die 28 Jahre hierfür aktiv ist, gedankt. Dem Büchereiteam gehören an:
Monika Berberich, Judith Stummvoll, Roswitha Werner, Sabine Eck, Jutta Külsheimer, Sieglinde Schwab, Anita Braun, Evi Klein, Ina Schneider, Manuela Scheerschmitt, Sebastian Fertig, Petra Heller, Inge Büttner, Michaela Hackl und Aenne Bischof.

Sportlerehrung Leichtathletik
In Kooperation mit den Schulen und dem TSV soll Vereins- und Schulsport im TSV-Stadion durch die dortige geplante Sanierung verbunden werden, um Amorbach zu einem sportlichen Leistungszentrum auszubauen und somit auch sportliche Talente weiter zu fördern. Zahlreiche solcher Talente, welche alle beim alle beim LAZ Obernburg/Miltenberg trainieren, konnten mit der Sportlerehrennadel ausgezeichnet werden.

Die Sportlerehrennadel in Bronze erhielten für den jeweiligen unterfränkischen Meistertitel:
Hanna Schwab und Lena Schnellbacher (beide Jg. 1999) mit der 4 x 100 m Staffel (U20) in 49,18 sec, Svenja Rudolf (Jg. 1996) für Speerwurf mit 34,80 m, Darline Nieke (Jg. 2001) für Weitsprung mit 4,96 m, Laurin Bohr (Jg. 2003) mit der 4 x 75 m Staffel sowie Tabea Bauer, Emma Lang und Asya Yüksel (alle Jg. 2005) für die Mannschaftsmeisterschaft.

Sportlerehrung Kampfsport
Die großen Stilrichtungen, die im Deutschen Karate Verband organisiert sind, richten jährlich ihre Deutsche Meisterschaft in ihrer Stilrichtung aus, in dem der Beste der Stilrichtung bestimmt wird. Bei der Deutschen Stilrichtungsmeisterschaft im Goju Ryu waren die Amorbacherinnen Anna Speth, Julia Grasmann und Claudia Werner für den TV Trennfurt sehr erfolgreich.

Die Sportlerehrennadel in Gold konnte für die Deutsche Meisterschaft überreicht werden an:
Anna Speth (Jg. 2005) für den 1. Platz in ihren noch jungen Jahren für die Kategorie Kata Einzel „Schüler Mädchen“ und Claudia Werner (Jg. 1991) in der Kategorie Kata Einzel „Leistungsklasse Damen“. Claudia Werner ist auch die Trainerin der beiden erfolgreichen Athletinnen Julia Grasmann und Anna Speth.

Die Sportlerehrennadel in Silber errang:
Julia Grasmann (Jg. 2000) für den 3. Platz in der Kategorie Kata Einzel „Jugend Mädchen“.

Sportlerehrung Schießsport
Dem Schützenverein Kirchzell gelang es im letzten Jahr erstmalig in der Vereinsgeschichte, einen bayerischen Meister zu ehren. Der Amorbacher Heinz Klein konnte bei den bayerischen Meisterschaften der Bogenschützen in Olching bei München mit 634 Ringen ein Feld von 69 Bogenschützen in der Altersklasse hinter sich lassen und wurde mit einem guten Vorsprung bayerischer Meister. Er wurde mit der Sportlerehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Sportlerehrung Wassersport
Bereits in den letzten beiden Jahren konnte die gebürtige Osnabrückerin Heide Moos, welche im Jahr 2000 in den Stadtteil Boxbrunn umzog, für den deutschen Meistertitel in Synchronschwimmen ausgezeichnet werden. Auch im vergangenen Jahr erzielte sie gleich mehrere Spitzenplätze bei den Internationalen Deutschen Masters Meisterschaften im Synchronschwimmen. Auch im letzten Wettkampfjahr errang sie den 1. Platz Duett (AK 40-49, 1. Platz Gruppe (AK 50-64) sowie den 1. Platz Solo (AK 40-49) und wurde für den Deutschen Meistertitel mit der Sportlerehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Viele Männer trauen sich nicht zu, Synchronschwimmen einmal auszuprobieren. Das ist bei Jürgen Gehrig, dem Ehemann von Heide Moos, anders. Er selbst hat die Begeisterung für das Synchronschwimmen entdeckt und wurde ebenfalls in den vergangenen Jahren für Spitzenleistungen ausgezeichnet. Auch heuer wurde er mit der Sportlerehrennadel in Gold für den 1. Platz Duett, welchen er mit seiner Frau bei den Internationalen Deutschen Masters Meisterschaften im Synchronschwimmen errang, ausgezeichnet.

Blutspende
Das Thema Blutspende braucht gesellschaftliche Aufmerksamkeit, weshalb wir dies auch immer beim Neujahrsempfang hervorheben. Mit der Blutspende helfen die Spender Menschen und setzen so ein Zeichen gegen Gleichgültigkeit. Blutspenderinnen und Blutspender sorgen dafür, dass andere Menschen überleben können. Und das verdient höchste Anerkennung. 50 mal spendete Martin Medwed, 75 mal Chistiane Medwed und 125 mal Ralf Krause Blut. Der von I.K.H. Alexandra Fürstin zu Leiningen gestiftet Blutspendepokal ging erneut an den CCA mit 34 Blutspenden, gefolgt von den Schwimmbadfreunden mit 15 Blutspendern, der Feuerwehr mit 14, dem TSV mit 13 und der Stadtkapelle mit 10 Blutspendern.
Geehrte Mike und Barbara Bauersachs, Valentin KneiselBüchereiteamSportlerehrungÜbergabe des Blutspendepokal