1. Startseite
  2. Sehenswürdigkeiten
  3. Gotthardsruine
  4. Ausgrabungen

Gotthardsfest am 11.09. und 12.09.2010

Seit dem 20. Juni 2011 ist der Gotthardsberg wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Das Archäologische Spessartprojekt wird gemeinsam mit zahlreichen Grabungshelfern in den kommenden 12 Wochen die Geschichte des Berges weiterhin erforschen. Laut Harald Rosmanitz, dem Leiter der Grabungen, soll dann der „archäologische Park“, der im letzten Jahr schon zum Teil freigelegte östlich gelegene Klosterbereich, erweitert werden. Ebenso will das Grabungsteam im westlichen Bereich der Kirchenruine weitere Spuren der inzwischen historisch gesicherten Burg Frankenberg finden. Letztlich möchte Rosmanitz noch westlich des Areals Gewissheit über die Struktur der Umfassungsmauer erlangen. Grabungshelfer müssen sich in diesem Jahr nicht anmelden und können sich je nach Ausdauer und Zeit an den Grabungen beteiligen.

Wochenendgrabung und Schülerführungen
So wie bei der ersten Grabungsphase im vergangenen Jahr, werden auch wieder an einem Wochenende Grabungen durchgeführt, um Berufstätigen die Möglichkeit zu geben, daran teilzunehmen. Der Heimat- und Geschichtsverein Amorbach koordiniert erneut die auf jedes Alter zugeschnittenen Führungen für Schüler aus der Region um Amorbach, die Harald Rosmanitz immer ein besonderes Anliegen sind und für die er und sein Team sich stets viel Zeit nehmen. Im letzten Jahr waren rund 500 Vorschüler und Schüler aller in Amorbach und Weilbach ver-tretenen Kindergärten und Schulen auf dem Gotthardsberg. Das archäologische Spessartprojekt will auch zusätzlich zwei Klassen (ab der 4. Jahrgangsstufe) die Möglichkeit bieten, handlungsorientiert zu lernen. Konkret bedeutet dies, dass Schüler im Juli gemeinsam mit ihren Klassenlehrern einige Tage als Grabungshelfer aktiv mitwirken können.
Besonders gelobt wurde von den Grabungshelfern im vergangenen Jahr die äußerst gute Verpflegung in den Pausen. Viele Amorbacher Bürger haben durch Essensspenden dazu beigetragen. Deshalb hofft der Heimat- und Geschichtsverein, dass die Bereitschaft hierzu auch während der zweiten Grabungsphase wieder groß ist.

Für den Heimat- und Geschichtsverein Amorbach organisiert die Versorgung der Grabungs-helfer die 2. Vorsitzende Regina Waldeis. Kuchenspenden oder Mittagessen können angemeldet werden unter 09373/8226 oder regina.waldeis@hgv-amorbach.de

Termine von Führungen für Vorschüler und Schüler der angeschriebenen Kindergärten und Schulen nimmt Clemens Baier entgegen: Tel. 09373/3355 oder clemens.baier@hgv-amorbach.de

Amorsbrunn
Die Kapelle Amorsbrunn im Otterbachtal, ca. 2 km von...
Templerhaus
Das sogenannte Templerhaus ist eines der ältesten bekanntesten...
Menü